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Weiche Kontaktlinsen: Vorteile, Nachteile


Weiche Kontaktlinsen bestehen in der Regel aus Hydrogel, seltener aus Silikon. Dieses Linsenmaterial saugt Tränenflüssigkeit auf und bedarf deshalb einer ausreichenden Tränenproduktion. Proteine und Schmutzpartikel können sich in der schwammartigen Struktur ablagern, weshalb weiche Kontaktlinsen eine besondere Reinigung benötigen. Die Eingewöhnungszeit ist aufgrund des viel geringeren Fremdkörpergefühls kürzer als bei harten Kontaktlinsen, so das weiche Kontaktlinsen auch zum sporadischem (temporären) Tragen sehr gut geeignet sind. Weiche Kontaktlinsen sind im Gegensatz zu harten Kontaktlinsen mit einem Durchmesser von etwa 13 mm etwas größer als harte formstabile Kontaktlinsen (ca. 10 mm). Sie sind deshalb etwas schwerer zu handhaben und verursachen bei ungenügender Reinigung häufiger Infektionen der Hornhaut oder Bindehaut. Genauso wie harte Kontaktlinsen müssen die meisten weichen Kontaktlinsen vor dem Schlafengehen herausgenommen werden. Neben den normalen weichen Kontaktlinsen (Jahreslinsen) sind sogenannte Austauschsysteme erhältlich. Sie zeichnen sich durch eine unterschiedliche lange Benutzungsdauer aus (Tages-, Wochen-, Monatslinsen). Vorteil: man hat immer eine frische Kontaktlinse mit gleichbleibender Materialqualität. Nach Ablauf der Tragefrist darf die Kontaktlinse nicht mehr verwendet werden und muss durch eine neue Linse ersetzt werden (Austauschsysteme).

Vorteile flexibler ('weicher') Kontaktlinsen:



Nachteile flexibler ('weicher') Kontaktlinsen: